Eine Schriftrolle, ein Stein, ein Putzschwamm und ein Stück Kreide begleiteten am 19. März 2026 die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 kurz vor ihrer Fahrt zur Gedenkstätte Buchenwald über die Wilhelmstraße. Im Laufe der Führung zu den Spuren jüdischen Lebens in Bad Bentheim klärte sich nach und nach, welchen Orten die jeweiligen Gegenstände zuzuordnen waren.
So besuchten die Schülerinnen und Schüler den früheren Standort der Synagoge (Schriftrolle), den Gedenkstein in der Synagogenstiege (Stein), das Haus Wertheim mit den davor liegenden Stolpersteinen (Putzschwamm) und die alte jüdische Schule (Kreide). Dabei erfuhren sie außerdem, wie Jugendliche ihres Alters selbst Opfer der Verfolgung wurden oder im November 1938 aktiv an der Zerstörung der Synagoge mitwirkten.




