Aktuelles & News
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Zuwachs im Schulwald: Baum des Jahres 2026 gepflanzt (17.03.2026)
Ein Highlight unseres Schulwaldes ist das Areal für die „Bäume des Jahres“.
Vor Kurzem haben die Mitglieder der Naturschutz-AG diese Sammlung um ein neues Exemplar ergänzt: Die Zitterpappel (Populus tremula) wurde offiziell als Baum des Jahres 2026 gepflanzt.
Die auch als Espe oder Aspe bekannte Baumart ist ein wahrer Überlebenskünstler. Als Pionierbaumart besiedelt sie als eine der Ersten neue Flächen, etwa nach Stürmen oder Bränden, und bereitet so den Boden für nachfolgende Pflanzen vor. Ihr markantestes Merkmal gab ihr den Namen: das sprichwörtliche „Zittern“. Verantwortlich dafür sind die langen, seitlich abgeflachten Blattstiele, die die runden Blätter schon bei der kleinsten Brise tanzen und leise rauschen lassen.
Ökologisch ist die Zitterpappel ein echter Gewinn für das Biotop im Schulwald. Sie dient als Lebensraum für über 60 Schmetterlingsarten und bietet zahlreichen Vögeln Nahrung und Schutz. Spechte nutzen das weiche Holz gerne für ihre Bruthöhlen. Zudem gilt die Zitterpappel als besonders robust und anpassungsfähig gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels.
Mit dieser Neupflanzung führt die Realschule Bad Bentheim die Tradition der lückenlosen Baum-Chronik fort und macht ökologische Zusammenhänge für unsere Schulgemeinschaft direkt vor Ort erlebbar.
Personen auf Foto von links: Erik Gilliardt, Marco Gründemann, Ilse Schmidt, Julia Reis

Nachhaltiger Rückenwind für den Naturschutz: Naturschutz-AG der Realschule Bad Bentheim freut sich über E‑Bike-Spende
Die Wege zum aktiven Naturschutz sind an der Realschule Bad Bentheim nun ein Stück leichter geworden. Jens Nyhoegen, Inhaber des örtlichen Zweiradhandels Nyhoegen, hat der Naturschutz-AG der Schule ein E‑Bike übergeben, um die Arbeit im weitläufigen Aktionsraum der Arbeitsgemeinschaft tatkräftig zu unterstützen.
Dieser Aktionsradius erstreckt sich über das gesamte Stadtgebiet und darüber hinaus: Von der Pflege des eigenen Schulgeländes über den alten Steinbruch in Gildehaus und die Betreuung von „Schlüters Kuhle“ bis hin zu Einsätzen im Schlosspark sowie am Wald-Erlebnispfad im Bentheimer Forst reicht das Engagement der jungen Naturschützer. Das Herzstück der Arbeit bildet dabei der rund 1,5 Hektar große Schulwald in Quendorf, der als zentrales Lern- und Projektareal dient und seit 2014 von der Schulgemeinschaft gehegt wird.
Das neue E‑Bike stellt dabei eine wesentliche Erleichterung für die Begleitung der Schülergruppen dar. Insbesondere für Lehrkräfte, die nicht direkt in Bad Bentheim ansässig sind, war die Organisation der Fahrten zu den verschiedenen Einsatzorten bisher oft eine Herausforderung. Da das Rad nun fest in der Schule stationiert ist, steht es jederzeit bereit und ermöglicht es dem Lehrerteam, die Schülerinnen und Schüler deutlich einfacher und auch spontaner zu begleiten.
Durch die gewonnene Zeit und die unkomplizierte Logistik können die verschiedenen Biotope und Stationen nun noch häufiger als bisher besucht werden, was den Kernzielen der AG entspricht, die Kinder nachhaltig für die Natur zu sensibilisieren. Dank der verbesserten Mobilität kann die Gruppe nun mehr Zeit direkt vor Ort verbringen, um die Natur nicht nur zu pflegen, sondern sie auch genau zu beobachten und unmittelbar von ihr zu lernen.
Ganz im Sinne der Philosophie der Naturschutz-AG wurde kein neues Modell, sondern ein hochwertiges gebrauchtes Rad übergeben, was den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen unterstreicht, den die AG ihren Mitgliedern seit Jahrzehnten vermittelt. Jens Nyhoegen betonte bei der Übergabe, wie wichtig ihm die Unterstützung des lokalen Engagements sei und dass er gerne dazu beitrage, die Wege zum Naturschutz nachhaltig und effizient zu gestalten.
Für die AG-Leiter Wolfgang Hötzel und Walter Oppel ist die Spende ein weiteres Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Schülerinnen und Schüler, die sich bereits seit 1982 leidenschaftlich für den Erhalt der Natur in und rund um Bad Bentheim einsetzen.

Naturschutz-AG räumt auf: Biotoppflege in Schlüters Kuhle und im Alten Steinbruch (13.01.2026)
Wie in jedem Jahr im Januar hat sich die Naturschutz-AG der Realschule Bad Bentheim aktiv für den Erhalt „ihrer“ Biotope eingesetzt. Unter der Leitung von Wolfgang Hötzel und Walter Oppel standen in Schlüters Kuhle sowie im Alten Steinbruch in Gildehaus wichtige Pflegearbeiten an – mit einem klaren Schwerpunkt: Müll sammeln und Lebensräume schützen.
Erschreckend viel Müll in Schlüters Kuhle
Besonders in Schlüters Kuhle fanden die Schülerinnen und Schüler erneut zahlreiche Abfälle, die achtlos in der Natur entsorgt worden waren. Neben Fahrradreifen, alten Gartenstühlen und vielen Glasscherben entdeckte die Gruppe sogar Hausmüll in den bewachsenen Bereichen. Die AG zeigte sich enttäuscht über das Ausmaß der Verschmutzung und den respektlosen Umgang mit diesem ökologisch wertvollen Lebensraum.
Nisthilfen gereinigt und repariert
Neben der Müllbeseitigung wurden auch die von der AG betreuten Nistkästen gereinigt und, wo nötig, repariert. So stehen sie in der kommenden Brutsaison wieder vielen Höhlenbrütern als sichere Nistplätze zur Verfügung. Die regelmäßige Wartung der Kästen ist ein wichtiger Bestandteil der langfristigen Biotoppflege durch die Naturschutz-AG.
Fledermausquartiere kontrolliert – Schäden entdeckt
Im Rahmen der Aktion wurden zudem die angelegten Fledermausquartiere in Schlüters Kuhle inspiziert. Dabei stellten die Teilnehmenden leider fest, dass mehrere Fledermauskästen herabgefallen waren, weil an einigen Stellen die stützende Holzkonstruktion des Gebäudes teilweise zusammengebrochen war.
Danke an die Servicebetriebe der Stadt
Der gesammelte Müll wurde im Anschluss durch die Servicebetriebe der Stadt Bad Bentheim fachgerecht entsorgt. Dafür bedankt sich die Naturschutz-AG ausdrücklich.
Mit ihrem Einsatz leisten unsere Schülerinnen und Schüler einen aktiven Beitrag zum Naturschutz vor Ort – und setzen ein starkes Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt.

Zuwachs im Schulwald: Die Bäume der Jahre 2024 und 2025 sind gepflanzt!
„Global denken, lokal handeln“ – unter diesem Motto engagiert sich die Realschule Bad Bentheim bereits seit 2014 für ihren eigenen, ca. 1,5 Hektar großen Schulwald in Quendorf. Eine Besonderheit des Geländes ist das Areal für die „Bäume des Jahres“, die dort seit 1989 in chronologischer Reihenfolge wachsen. Vor Kurzem haben die Mitglieder der Naturschutz-AG diese Sammlung um gleich zwei neue Exemplare ergänzt.
Als Baum des Jahres 2024 wurde die Echte Mehlbeere gepflanzt. Der Name dieses Rosengewächses erinnert an frühere Zeiten, als man die gemahlenen Früchte dem Brotteig beimischte. Heute bietet der Baum mit seinen weißen Blüten im Frühjahr Nektar für Bienen und Hummeln, während seine roten Früchte im Winter Vögeln als Nahrung dienen.
Zusätzlich fand die Roteiche als Baum des Jahres 2025 ihren Platz im Schulwald. Diese aus Nordamerika stammende Art gilt als besonders robust und klimaresistent. Während sich heimische Eichen im Herbst eher goldbraun färben, besticht die Roteiche durch ein leuchtend tiefrotes Blätterdach.

Kleingeld mit großer Wirkung: Pfandflaschen-Aktion für unseren Abschluss
Wer durch die Foren unserer Schule läuft, hat sie sicher schon entdeckt: Die neuen Sammelbehälter für Pfandflaschen. Aber wer steckt eigentlich dahinter und was passiert mit dem Geld? Wir haben bei Romy und Ally aus dem 10. Jahrgang nachgefragt, die das Projekt eigenständig auf die Beine gestellt haben.
Die Idee: Social Media als Inspiration
Alles begann mit einem Scroll durch die sozialen Medien. Romy und Ally sahen Videos von anderen Schulen, die Pfandboxen für ihren Abschlussball nutzten. Da die beiden – wie sie selbst sagen – „Einkaufen und Geld ausgeben lieben“, war die Motivation schnell gefunden: Warum nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden? Ein schöner Abschluss ist teuer, und jeder Euro hilft, die Feier so unvergesslich wie möglich zu machen.
Von der Genehmigung bis zum Aufbau
Ein solches Projekt schüttelt man nicht einfach aus dem Ärmel. Zuerst mussten Romy und Ally die Schulleitung überzeugen. Über Frau Wilson führte der Weg zu Frau Wipking, die sofort begeistert war und grünes Licht gab. Die Behälter wurden von zu Hause mit dem Auto zur Schule transportiert und platziert:
- Box 1: In Forum 1, direkt neben der Tür zum Treppenhaus.
- Box 2: In Forum 2, an der Säule neben dem Mülleimer.
Unterstützung gab es auch von Frau Koel, die die Aktion in den Pausen lautstark bewarb, und von den Eltern der beiden, die beim Vorbereiten und „Präparieren“ der Boxen tatkräftig mithalfen.
Die Realität: Zwischen Verantwortung und Kakaopackungen
Doch wie läuft es in der Praxis? „Die Lehrer finden die Idee super“, berichten die beiden. Bei der Schülerschaft gibt es allerdings noch Nachholbedarf. Das größte Problem: Die Boxen werden oft mit Müll oder leeren Kakaopackungen verwechselt – obwohl ein deutliches Schild darauf hinweist, dass nur Pfand hineingehört.
Das Ergebnis der ersten Leerung war daher eher ernüchternd: Nur etwa 2 Euro kamen zusammen, weil die Boxen fast nur mit Abfall gefüllt waren. „Mit 2 Euro kann man schließlich keinen Abschluss bezahlen“, scherzen die beiden, hoffen aber auf Besserung.
Was wir daraus lernen können
Für Romy und Ally ist die Aktion trotzdem eine wertvolle Erfahrung. Sie haben gelernt, wie viel Verantwortung und Zeitmanagement hinter so einem Projekt steckt. „Das ist echt nicht ohne“, sagen sie. Das Leeren der Boxen und der Weg zum Pfandautomaten (bei K+K) muss schließlich in den Schulalltag passen.
Ein Appell an alle!
Ob sie die Aktion weiterempfehlen würden? „Teils ja, teils nein.“ Es lohnt sich nur, wenn die Mitschüler und Mitschülerinnen auch wirklich mitmachen.
Deshalb unser Aufruf an euch alle: Wenn ihr eine leere Pfandflasche oder eine Dose habt, werft sie in die Boxen in Forum 1 oder 2! Es kostet euch nur einen Handgriff, hilft aber dem 10. Jahrgang, einen tollen Abschluss zu feiern. Aber bitte: Kein Müll, keine Milchkartons!
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass aus den 2 Euro bald genug für einen unvergesslichen Abschlussball wird!

Biotoppflege im Januar 2025: Naturschutz-AG der Realschule Bad Bentheim im Einsatz
Auch in diesem Winter hat die Naturschutz-AG der Realschule Bad Bentheim wieder tatkräftig angepackt: In den städtischen Biotopen „Schlüters Kuhle“ und „Ruembült“ stand die jährliche Pflegeaktion auf dem Programm. Seit vielen Jahren engagieren sich unsere Schülerinnen und Schüler dort für den Erhalt wertvoller Lebensräume mitten in der Stadt.
Nisthilfen für Höhlenbrüter: reinigen, prüfen, reparieren
Unter der fachkundigen Leitung von Herrn Oppel und Herrn Hötzel lag ein Schwerpunkt auf der Wartung der selbst angefertigten Nisthilfen. Die Nistkästen sind wichtige Brutplätze für zahlreiche Höhlenbrüter – darunter Kohl- und Blaumeisen, Kleiber, Feldsperlinge und Rotschwänzchen.
Bei der Aktion wurden die Kästen gründlich gereinigt, auf ihren Zustand kontrolliert und bei Bedarf repariert oder ausgetauscht, damit die Vögel auch in der kommenden Saison optimale Nistmöglichkeiten finden.
Müll beseitigen – Natur schützen
Neben der Nisthilfen-Pflege war auch die Müllbeseitigung ein wichtiger Teil des Einsatzes. In beiden Gebieten sammelte die AG verschiedene Abfälle ein, um Verschmutzungen entgegenzuwirken und den naturbelassenen Charakter der Biotope zu bewahren. Der gesammelte Müll wurde anschließend vom Servicebetrieb der Stadt Bad Bentheim fachgerecht entsorgt.
Ein Beitrag für Artenvielfalt und Umweltbewusstsein
Die regelmäßige Biotoppflege zeigt Wirkung: Die Areale gelten inzwischen als Rückzugsorte für heimische Pflanzen- und Tierarten. Gleichzeitig stärkt die Aktion das Umweltbewusstsein – nicht nur in der AG, sondern auch darüber hinaus. Mit ihrem Einsatz tragen die Schülerinnen und Schüler aktiv dazu bei, diese ökologisch wertvollen Gebiete langfristig zu erhalten – im Interesse von Natur und Mensch.
Die Naturschutz-AG wird auch künftig weitere Maßnahmen umsetzen, um „Schlüters Kuhle“ und den „Ruembült“ bestmöglich zu schützen und zu pflegen.

1000 neue Bäume für die Vechteaue: Naturschutz-AG im Einsatz (21.11.2024)
Kaltes Wetter hielt unsere Naturschutz-AG nicht davon ab, gemeinsam mit dem Sportfischerverein Schüttorf tatkräftig für die Umwelt anzupacken. Im Bereich der Schulstraße in Quendorf wurden an zwei Nachmittagen rund 1000 bewurzelte Stecklinge in die Böschung der Vechte gesetzt. Zu den gepflanzten Arten zählen heimische Schwarzerlen sowie Korb‑, Purpur- und Mandelweiden.
Die Aktion entstand innerhalb der Gebietskooperation Vechte und wurde von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises, der Kreisgruppe des BUND sowie dem NLWKN Meppen geplant. Für die notwendigen Arbeitsgeräte sorgte die Naturschutzstiftung. „Es war toll, mit Eimern Wasser aus der Vechte zu holen und damit direkt am Wasser Bäume zu pflanzen“, berichtete der Schüler Thore begeistert über die praktische Erfahrung vor Ort.
Die AG-Leiter Wolfgang Hötzel und Walter Oppel freuten sich über das große Engagement der Jugendlichen, die durch die Arbeit die Bedeutung intakter Flussauen hautnah kennenlernen konnten. Diese Maßnahme ist Teil des „BioGraf“-Projekts (Biotopverbund im Grafschafter Vechte- und Dinkeltal) und trägt dazu bei, die Vechteaue langfristig vielfältiger zu gestalten.
Auch berichtet in den Grafschafter Nachrichten: Schüler und Angler pflanzen 1000 Stecklinge an der Vechteaue. Veröffentlicht am 21.11.2024.
Einsatz in Schlüters Kuhle: AG repariert Fledermausbunker (26.09.2024)
Böse Überraschung für unsere Naturschutz-AG: Unbekannte verwüsteten mutwillig das Fledermausquartier in Schlüters Kuhle. Die Täter brachen die Tür offenbar mit einer Flex auf, rissen Kästen von den Wänden und hinterließen Graffiti sowie Müll. Eine Anwohnerin entdeckte den Schaden und informierte die Naturschutz-AG.
Unsere Schülerinnen und Schüler der AG handelten sofort. Gemeinsam wurde das Quartier direkt wieder instand gesetzt. „Das ergibt keinen Sinn“, kommentierte Danny die Zerstörung kopfschüttelnd. Ein wichtiger Lichtblick: Frische Kotspuren belegen, dass die Fledermäuse den Bunker trotz des Vorfalls aktiv bewohnen.
Seit 41 Jahren pflegt die AG Biotope wie Schlüters Kuhle oder den alten Steinbruch. Die Jugendlichen investieren viel Freizeit und Herzblut in diesen praktischen Artenschutz. Wir appellieren an alle Bürger, diesen wertvollen Lebensraum zu respektieren, damit die Fledermäuse hier weiterhin sicher beheimatet bleiben können.
Käferburg im Schulwald: Naturschutz-AG schafft neues Mini-Biotop
Zu einer besonderen Aktion traf sich die Naturschutz-Arbeitsgemeinschaft der Realschule Bad Bentheim vor einigen Tagen gemeinsam mit ihren Lehrkräften Wolfgang Hötzel und Walter Oppel im Schulwald in Quendorf: Die Gruppe errichtete eine Käferburg – einen neuen Lebensraum für Käfer und viele weitere Tiere, die auf Totholz angewiesen sind.
Warum eine Käferburg?
In Deutschland gibt es rund 7000 Käferarten – viele davon leben in und von Totholz. Besonders die Larven benötigen morsches Holz als Entwicklungsraum. Zusammen mit Pilzen tragen sie zur Zersetzung des Holzes bei. Auch Tausendfüßer und Asseln finden dort ideale Lebensbedingungen. Mit der Käferburg wird dieses wichtige „Baumaterial der Natur“ gezielt genutzt, um Arten zu fördern.
Vorbereitung: Wissen teilen und Aktion ankündigen
Bevor es praktisch losging, informierten sich die Schülerinnen und Schüler über die Biologie – besonders über den im Bentheimer Wald vorkommenden Hirschkäfer: von der Entwicklung vom Ei über die Larve bis zum fertigen Käfer bis hin zu den Ansprüchen an seinen Lebensraum. Anschließend gestaltete die AG ein Plakat, um die Schulgemeinschaft im Forum über die geplante Aktion zu informieren.
Der richtige Standort ist entscheidend
Damit die Käferburg gut funktioniert, musste zuerst ein geeigneter Platz gefunden werden: nicht in direkter Sonne (sonst wird es zu heiß), aber auch nicht im vollen Schatten (sonst wärmt sich der Lebensraum nicht ausreichend auf). Mit dem passenden Standort schafft man die besten Bedingungen für Käferlarven und andere Bewohner.
So wurde gebaut: Holz in vielen Varianten
Dann ging es an die Arbeit: Ein etwa 1,70 m breites und 40 cm tiefes Loch wurde ausgehoben und mit Holz gefüllt. Wichtig war dabei die Vielfalt: Laub- und Nadelholz, frisches und morsches Material, dünne Äste und dicke Stammstücke. Bis zu 1 m lange Stammstücke wurden senkrecht aufgestellt und mit Zweigen, Hackschnitzeln und Holzmehl ergänzt.
Feuchtigkeit – der Schlüssel zum Erfolg
Damit das Holz nach und nach vermodern kann, braucht es Feuchtigkeit. Pilze, Bakterien, Mikroorganismen sowie Asseln, Insekten und Larven bauen das Holz langsam ab. Durch das teilweise Eingraben entstehen unterschiedliche Vermoderungsstadien – und damit Lebensräume für verschiedene Spezialisten.
Nun hoffen alle Mitglieder der Naturschutz-AG, dass die neue Käferburg gut angenommen wird.

