Abschlussklassen besuchen Weimar und Gedenkstätte Buchenwald

Abschlussklassen besuchen Weimar und Gedenkstätte Buchenwald

Am 8. und 9. April hat­ten die Abschluss­klas­sen des 10. Jahr­gangs der Real­schule Bad Bent­heim die Gele­gen­heit, die kul­tu­relle Viel­falt der Stadt Wei­mar ken­nen­zu­ler­nen und die Gedenk­stätte Buchen­wald zu besu­chen. Die Fahrt wurde durch den ehe­ma­li­gen Bad Bent­hei­mer Unter­neh­mer Hol­ger Diede­richs ermög­licht, dem beson­ders das Wach­hal­ten der Erin­ne­rung an eines der schwär­zes­ten Kapi­tel in der deut­schen Geschichte ein gro­ßes Anlie­gen ist.

Der erste Tag stand im Zei­chen Wei­mars: Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler nah­men an einer digi­ta­len Stadt­füh­rung teil, bei der sie die bedeu­tende kul­tu­relle Geschichte der Stadt ent­deck­ten und den Spu­ren von Goe­the und Schil­ler folg­ten. Am zwei­ten Tag wid­mete sich die Gruppe der jün­ge­ren, dunk­len Geschichte Deutsch­lands. Bei einer geführ­ten Besich­ti­gung des ehe­ma­li­gen Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers Buchen­wald erhiel­ten die Jugend­li­chen umfas­sende Ein­bli­cke in die Ent­ste­hung des Lagers, die Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen der Inhaf­tier­ten sowie die Befrei­ung am 11. April 1945.

Zum Abschluss leg­ten die Abschluss­klas­sen am „War­men Mahn­mal“ ein Gesteck nie­der und gedach­ten der Opfer der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Gewalt­herr­schaft. Herr Hol­ger Diede­richs erklärte, es sei ihm ein beson­de­res Anlie­gen, dass die­ses Kapi­tel nicht nur theo­re­tisch im Unter­richt behan­delt wird, son­dern dass junge Men­schen die Mög­lich­keit bekom­men, die his­to­ri­schen Ereig­nisse unmit­tel­bar zu erle­ben. Nur so lasse sich das Bewusst­sein dafür stärken, dass Demo­kra­tie keine Selbst­ver­ständ­lich­keit ist und aktiv geschützt wer­den muss.