Netzwerk

Die Realschule Bad Bentheim hat von 2002 bis 2005 an einem Netzwerkprojekt zur Qualitätsentwicklung teilgenommen, eingerichtet vom Niedersächsischen Kultusministerium.

Unsere Realschule gehörte mit nachfolgenden Schulen zu dem Schulset Süd im Regierungsbezirk Weser-Ems: GS Castellschule Lingen, GS Rosenplatz Osnabrück, SoSL Teutoburger Wald Dissen, Gymn. in der Wüste Osnabrück, BBS Brinkstr. Osnabrück, BBS Schölerberg Osnabrück, BBS-gewerbl.- Lingen, Realschule Bad Bentheim.

Das Qualitätsnetzwerk diente der Erprobung einer systematischen Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung, die die Schule als „Ganzes in den Blick“ nimmt.

Ziele des Projektes waren:

  • Förderung der Schulprogrammarbeit
  • Orientierung des pädagogischen Handelns und der qualitativen Weiterentwicklung der beteiligten Schulen durch Vorgabe von Qualitätsbereichen
  • Institutionalisierung regelmäßiger Reflexion und Evaluation der Unterrichts- und Erziehungsarbeit in den beteiligten Schulen
  • Orientierung der zentralen und regionalen Fortbildung sowie der Vermittlungstätigkeit der Beratungsagenturen an konkretem Bedarf in den Schulentwicklungsprozessen
  • Entwicklung von Planungs- und Steuerungsinstrumenten für die niedersächsische Schulen und Schulbehörden.

Steuerung

  • Die Netzwerkschulen trafen miteinander, mit ihren Kooperationspartnern (z. B. Seminare, Hochschulen, Universitäten, Betriebe, Unternehmen) und mit der Schulentwicklungsberaterin oder dem Schulentwicklungsberater Vereinbarungen, die u.a. die Einrichtung einer regionalen Steuergruppe beinhaltete. Festzulegen waren Formen der Zusammenarbeit und die von den Schulen zu bearbeitenden Qualitätsbereiche. Dazu wurden in einem Qualitätshandbuch weitere Erläuterungen gegeben.
  • Eine Schulentwicklungsberaterin oder ein Schulentwicklungsberater je Regierungsbezirk hatte die Projektleitung für das Netzwerk .
  • Die Dezernate 401 (Schulformübergreifende Angelegenheiten) der Bezirksregierungen stellten die Koordination sowie systematische und kontinuierliche Informationsflüsse zwischen den Netzwerken, den Fortbildungsregionen, der Beratungsagentur und den regionalen Steuergruppen sowie innerhalb der Bezirksregierungen und zum MK sicher.
  • Die Gesamtsteuerung lag beim Niedersächsischen Kultusministerium.

Aufgaben der Schulen

Zur Übernahme der Qualitätsverantwortung gehörten:

  • Arbeit am Schulprogramm,
  • Einrichtung einer Steuergruppe,
  • regelmäßige Reflexion von Unterricht und Erziehung sowie des Schulentwicklungsprozesses,
  • Erprobung empfohlener Evaluationsverfahren;
  • Entwicklung von Beobachtungskriterien und Gestaltung der schulinternen Fortbildung mit den Kooperationspartnern im Netzwerk ,
  • Bearbeitung und Evaluation des Qualitätsbereichs „Lernkultur in Schule und betrieblicher Praxis und Unterrichtsqualität“ sowie eines weiteren Bereichs nach Wahl. Hierzu konnten Lerngemeinschaften zwischen Schulen vereinbart werden. Für die Umsetzung dieser Aufgaben benannten sie ein zuständiges Gremium (u.a. Steuergruppe, Jahrgangsteam/-konferenz, Stufenkonferenz),
  • gegenseitige Besuche, um sich wechselseitig unterstützen und voneinander lernen zu können,
  • Benennung eines außerschulischen Partners oder eines kritischen Begleiters (Persönlichkeit aus Wissenschaft und/oder öffentlichem Leben, Betrieben, Unternehmen oder Einrichtungen, gesellschaftlichen Institutionen).